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Bäderarchitektur - Jetzt hier bestellbar

 

Antikisierende Säulen, barocke Putten, Rokokoranken, gotische Türme, Zinnen, Holzloggien, Erker und Jugendstilfenster - was sich wie ein Sammelsurium verschiedener Kunststile liest, gehört zu dem Schönsten, das die Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns zu bieten hat: die Bäderarchitektur.

Entstanden vor allem in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zählt sie zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die oft in strahlendem Weiß gehaltenen Gebäude beherbergen heute wieder herrschaftlich ausgestattete Hotels, gemütliche Pensionen, Geschäfte, Cafés und Gaststätten und ziehen dadurch jährlich tausende Besucher an die deutsche Ostsee.

In Wort und Bild beschreiben Reno Stutz und Thomas Grundner die Vielzahl und Vielfältigkeit all jener Bauten, die durch das Badeleben an der Küste entstanden sind, darunter auch Kurhäuser, Musikpavillons und Seebrücken. So beispielsweise die berühmte von Ahlbeck auf Usedom oder die neu geschaffene im benachbarten Heringsdorf, so die auf das Jahr 1816 zurückgehenden Anlagen des Fürsten Malte von Putbus in Lauterbach, das geschlossene Ensemble im ältesten deutschen Seebad Heiligendamm oder auch die bewusst bescheidener gehaltenen Bauten in Boltenhagen und an den Binnenseen.

„Bäderarchitektur“ - ein Bildband über ein architektonisches Phänomen, das den Reiz der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns entscheidend mitbestimmt.

 


- 120 Seiten (gebunden)
- SU
- 51 Farb- u. 31 s/w-Fotos
- 1 Übersichtskarte
- Format: 24,5 x 27,5 cm

 


Euro 19,90 / SFr 33,60 (ISBN 3-356-01033-6)


Ihre Bestellung wird über den HINSTORFF-Verlag abgewickelt.
Hier finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

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zzgl. Portokosten (5,- €/ Buch).



Taschenbuch „Es geschah in Villa Arcadia“

 

Auszug:
„An diesem sonnigen Julitag des Jahres 1954 lag die Ostsee ruhig und ohne Dünung an der Küste von Usedom.
Die Fentons waren am Spätnachmittag des Vortrages angekommen, nach dem Auspacken noch am Strand gewesen und hatten dann - wie Vater Fenton sagte - in ihrer „Villa Arcadia“ zu Abend gegessen. Johannes Fenton und Familie waren jetzt das dritte Mal hier.
Das Haus, im Berliner Villenstil der 20’ er Jahre, hatte mit seinen großen, teilweise verwinkelten Räumen den Krieg gut überstanden und erwartete - nur wenige Meter von der Strandpromenade entfernt – nun alljährlich wieder Sommergäste. Ohne Zweifel war Heringsdorf etwas runtergekommen, aber der alte Glanz hinter den vernachlässigten und bröckelnden Fassaden ließ sich noch immer erahnen….“

Kommentar:
„Eine herrlich witzige und doch traurige Lektüre, die mich für einen kurzen Moment in die schönste Zeit meines Lebens - die unbescherte Kinderzeit – zurück versetzte.“

Der Autor:
Detlef Sasse ist Jahrgang 1941, geboren in Berlin und lebt auch heute dort mit seiner Familie. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft schloss er dieses mit beiden Staatsexamen ab und promovierte. Seit 1971 ist er, nach anfänglicher Tätigkeit als Rechtsanwalt, im Justizdienst Berlin tätig und hat heute den Vorsitz in einer Strafkammer. Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem einzelnen Menschen ist ein immer wieder neues Thema für den Autor.

Mit seiner Geschichte wurde Detlef Sasse 2005 zu einem der Preisträger des Schreibwettbewerbs „Es geschah in Villa …“ . Dieser durch das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf und die „3 Kaiserbäder“ initiierte Wettbewerb regte zu spannenden, lustigen, skurilen oder romantischen Geschichten an, die in den alten Villen der Bäderarchitektur stattgefunden haben oder hätten stattfinden können.

 


- 43 Seiten im Taschenbuchformat
- 11 x 15 cm
- das Buch ist in den Touristinformationen der „3 Kaiserbäder“
   für 2,50 Euro erhältlich.

 

 

 

Die Kaiserbäder auf Usedom: ein Vorort Berlins

 

Für Berlinerinnen und Berliner ist die Insel Usedom eines der beliebtesten Reiseziele. Das war schon in der Vergangenheit so, als sich die Prominenz aus Hochfinanz, Wirtschaft und Kultur dort prachtvolle Sommersitze errichtete.
Die Bankiers Delbrück,Oppenheim und von Bleichröder gehörten dazu, Carl Robert Lessing, Verleger der „Vossischen Zeitung“, Julius Lessing, Vater des Kunstgewerbemuseums, Unternehmer wie Richard Schering und Gustav Stobwasser, der Bildhauer Ernst Herter und namhafte Mediziner wie Prof.Werner Körte.
Trotz solch klangvoller Namen ist unsere Vorstellung über deren Weltverblasst. Dies ist umso bedauerlicher, als deren opulente Sommerhäuser unwillkürlich neugierig auf die einstigen Besitzer machen. Über sie zu erzählen, ist dementsprechend eines der Anliegen dieses Bandes.

Deren Lebensformen und Wohnkultur auf der Insel wie in der Reichshauptstadt zu beschreiben, das andere. Denn anders als auf Usedom ist nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs fast keine der repräsentativen Stadtwohnungen der gehobenen Gesellschaftsschicht erhalten, die sich einst in Heringsdorf, Ahlbeck oder Bansin ansiedelte. Dennoch geben Erinnerungen ihrer Nachfahren und andere, manchmal ziemlich versteckte Dokumente recht genaue Einblicke.

Eine doppelte Entdeckungsreise also, zu der Birgit Jochens, Autorin und Leiterin des Heimatmuseums Charlottenburg Wilmersdorf, mit diesem Buch einlädt: In die Lebenswelt von Größen aus der Kaiserzeit – in Berlin und in den Kaiserbädern.

Die Idee zu diesem Thema eine Ausstellung zu initiieren und ein begleitendes Buch zu verfassen resultiert aus der Kulturpartnerschaft zwischen dem Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf und den „3 Kaiserbändern“, die bereits zu verschiedenen gemeinsamen Kulturprojekten geführt hat.

 


- 80 Seiten (gebunden)
- nahezu jede Seite mit Fotos bebildert
- Format: 19,5 x 21 cm
- das Buch ist in den Touristinformationen der „3 Kaiserbäder“
   erhältlich und über das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmerdorf
   (Tel.030 9029 13201 / Fax 030 9029 13202) bestellbar
- Preis: 9,80 Euro

 

 

 

ArchitekTOUR – Usedom
Villen in den Kaiserbädern

In dem reich illustrierten Führer durch die Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf der Insel Usedom wird die besondere Bäderarchitektur der Kaiserzeit vorgestellt. Eine Architekturform, die den Bauten eine Heiterkeit und Leichtigkeit verleiht und im Einklang mit dem aufkommenden Bädertourismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht. Die Leser erfahren Hintergründe zu den Häusern und deren Bewohnern und zur Geschichte der schönen Orte. Sie entstanden alle drei aus Fischerdörfern – dennoch verlief ihre Entwicklung zum Seebad sehr unterschiedlich. Das Buch ist ein unentbehrlicher Begleiter für einen Spaziergang durch die "3 Kaiserbäder" - für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Die Autorinnen
Barbara Finke ist Kunstwissenschaftlerin in Berlin mit den Arbeitsschwerpunkten Architektur und Baugeschichte. Sie nimmt Lehraufträge wahr und macht Redaktionsarbeiten für Architekturpublikation.

Claudia Gochmann ist Kunstwissenschaftlerin und Autorin in Berlin mit dem Arbeitsschwerpunkt Fotografiegeschichte.

 

- 64 Seiten (Paperback)
- durchgehend vierfarbig
- ISBN 978-3-941092-04-4
- erscheint im September 2008


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